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MVP: Was ein Minimum Viable Product ist und wie du eins baust

24. Oktober 2026 · 6 Minuten Lesezeit

Ein MVP – Minimum Viable Product – ist die kleinste Version deines Produkts, mit der du echte Erkenntnisse über deine Kunden gewinnst. Es ist kein halbfertiges Produkt, sondern ein gezieltes Experiment.

Warum überhaupt ein MVP?

Viele Gründer entwickeln monatelang im Verborgenen und stellen am Ende fest, dass niemand das Produkt so braucht. Ein MVP dreht die Reihenfolge um: erst lernen, dann ausbauen. So investierst du nur in Funktionen, die Kunden wirklich wollen.

Landingpage-MVP

Eine Seite beschreibt dein Produkt, als gäbe es es schon, mit Preis und einem Button zum Vorbestellen oder Eintragen. Wie viele Besucher klicken, zeigt dir das Interesse, bevor eine Zeile Code geschrieben ist.

Concierge- und Wizard-of-Oz-MVP

Beim Concierge-MVP erbringst du die Leistung zunächst von Hand und persönlich. Beim Wizard-of-Oz-MVP sieht es für den Kunden automatisiert aus, im Hintergrund arbeitest aber du. Beide Varianten zeigen dir, welche Abläufe sich später zu automatisieren lohnen.

Ein-Funktions-Produkt

Du baust genau eine Funktion, die das Kernproblem löst, und lässt alles andere weg. Bei physischen Produkten entspricht das einem einfachen Funktionsmuster aus dem 3D-Drucker.

Was du messen solltest

Lege vorher fest, woran du Erfolg erkennst: Anmeldungen, Vorbestellungen, wiederkehrende Nutzung oder Zahlungsbereitschaft. Ohne vorher festgelegte Ziele interpretiert man jedes Ergebnis als Erfolg.

Typische Fehler

Zu viele Funktionen, zu viel Perfektion beim Design und zu wenig Kontakt mit echten Nutzern. Ein MVP darf einfach aussehen – es muss nur das Problem lösen und dir ehrliche Rückmeldungen liefern.

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