Geschäftsidee bewerten: 10 Fragen, die du dir ehrlich stellen solltest
24. Oktober 2026 · 6 Minuten Lesezeit
Jede Idee fühlt sich am Anfang großartig an. Ob sie trägt, zeigt sich erst, wenn man sie kritisch abklopft. Diese zehn Fragen helfen dir dabei – beantworte sie schriftlich und so konkret wie möglich.
Problem und Zielgruppe
1. Welches Problem löst deine Idee – in einem Satz? 2. Wer hat dieses Problem genau, und wie oft? 3. Wie lösen diese Menschen das Problem heute, und was kostet sie das an Zeit, Geld oder Nerven?
Je präziser deine Antworten, desto besser. „Alle“ ist keine Zielgruppe. „Selbständige Handwerker mit zwei bis zehn Mitarbeitern“ schon.
Markt und Wettbewerb
4. Wer bietet heute schon etwas Ähnliches an? 5. Was machst du anders oder besser – und würde deine Zielgruppe dafür wechseln? 6. Wie viele potenzielle Kunden gibt es realistisch in deinem Startgebiet?
Wettbewerb ist kein schlechtes Zeichen. Er zeigt, dass es Nachfrage gibt. Gefährlich ist eher ein Markt, in dem niemand etwas anbietet, weil niemand dafür bezahlt.
Geld und Umsetzung
7. Wer bezahlt – der Nutzer selbst, ein Unternehmen, Werbung? 8. Was müsste ein Kunde zahlen, damit sich das Geschäft für dich lohnt? 9. Was ist die kleinste Version, mit der du testen kannst, ob jemand zahlt?
Du selbst
10. Warum bist gerade du die richtige Person für diese Idee? Branchenwissen, Kontakte, eigene Betroffenheit oder besondere Fähigkeiten sind echte Vorteile – und sie sind schwer zu kopieren.
So wertest du die Antworten aus
Fallen dir bei mehreren Fragen keine konkreten Antworten ein, ist das kein Grund aufzugeben, sondern dein nächster Arbeitsauftrag: Sprich mit Menschen aus deiner Zielgruppe, bis du die Antworten kennst.
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