Was kostet eine App wirklich? Kosten, Preistreiber und laufende Ausgaben
24. Oktober 2026 · 7 Minuten Lesezeit
„Was kostet eine App?“ ist wie „Was kostet ein Haus?“: Es kommt darauf an. Trotzdem lassen sich die Kosten gut eingrenzen, wenn man die Preistreiber kennt.
Grobe Spannen
Ein klickbarer Entwurf ohne Programmierung ist oft für wenige tausend Euro zu haben. Ein erstes nutzbares Produkt mit Nutzerkonten und den wichtigsten Funktionen kostet bei Agenturen in Deutschland häufig zwischen 20.000 und 60.000 Euro. Komplexe Plattformen mit vielen Rollen, Zahlungen und Schnittstellen erreichen schnell sechsstellige Beträge.
Grundlage sind meist Tagessätze, die bei professionellen Entwicklern und Agenturen typischerweise zwischen 600 und 1.000 Euro liegen.
Die größten Preistreiber
Anzahl der Plattformen (Web, iOS, Android), Nutzerkonten und Rollen, Zahlungsabwicklung, Echtzeitfunktionen wie Chat, Anbindungen an andere Systeme, ein individuelles Design und ein Verwaltungsbereich für dich als Betreiber. Jede dieser Funktionen kann mehrere Entwicklungstage bedeuten.
Web-App oder native App?
Eine Web-App läuft im Browser auf allen Geräten und lässt sich wie eine App installieren. Für viele Vorhaben reicht das völlig und spart viel Geld. Native Apps für iOS und Android lohnen sich, wenn du Gerätefunktionen intensiv nutzt oder im App Store gefunden werden musst.
Die vergessenen laufenden Kosten
Hosting, Updates, Sicherheitskorrekturen, Anpassungen an neue Betriebssysteme und Support. Als Faustregel solltest du jährlich mit 15 bis 20 Prozent der ursprünglichen Entwicklungskosten rechnen.
So sparst du sinnvoll
Starte mit einem MVP, das nur das Kernproblem löst, nutze bewährte Bausteine statt Eigenentwicklungen und plane die App so, dass sie wachsen kann. Am teuersten sind Funktionen, die niemand nutzt.
Rechne selbst nach
Mit unserem App-Kostenrechner bekommst du in einer Minute eine grobe Spanne für dein Vorhaben – und siehst, wie viel ein Partner mit Beteiligung statt Honorar dir am Anfang erspart.
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